Elternunterhalt

Ist für die Zeit der Pflege nicht ausreichend Vorsorge getroffen worden, so können unter bestimmten Voraussetzungen auch Kinder zur Zahlung der nicht gedeckten Pflegekosten herangezogen werden. Treffen Sie auch hier rechtzeitig wichtige Entscheidungen.

Jede zweite Frau wird älter als 85 Jahre und die Hälfte der Männer erreicht das 80. Lebensjahr. Immer öfter wird dann auch die Pflege im Alter ein Thema für die ganze Familie und nicht zuletzt mit großen finanziellen Konsequenzen.

Im Fall der Pflege wird oft ein Großteil des über Jahrzehnte angeschafften Vermögens durch Pflegekosten aufgezehrt. Neben der psychischen Belastung für die ganze Familie entstehen dann noch finanzielle Sorgen.

Gesetzliche Pflegeversicherung


Die gesetzliche Pflegeversicherung soll dann das finanzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit absichern. Sie soll es dem Pflegebedürftigen ermöglichen, ein weitestgehend selbst bestimmtes Leben zu führen. Die Pflegeversicherung ist allerdings keine "Vollversicherung". Sie stellt eine soziale Grundsicherung in Form von unterstützenden Hilfeleistungen dar, welche die Eigenleistungen nicht entbehrlich machen.

Das bedeutet, dass in der Zeit der Pflege die Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung spätestens mit dem Schritt ins Pflegeheim nicht ausreicht, denn dann können die Kosten förmlich explodieren. Im Pflegeheim sind Kosten in Höhe von 3.000,-- bis 4.000,-- € pro Monat keine Seltenheit.

Hier lässt sich schnell erkennen, dass es zu hohen monatlichen Belastungen kommen kann. Ist das eigene Vermögen aufgebraucht, so kann es zum sogenannten " Elternunterhalt" kommen.

Beratung

Bei allen Fragen, die sich hier stellen, helfen wir bei der Antwort - gemeinsam mit der Familie. Wir nennen das GenerationenBeratung. Vereinbaren sie deshalb gleich einen Termin.